Korfu 2026 Tag 8: Zwischen UNESCO-Weltkulturerbe, Schlaglöchern und Vorfreude auf die Fähre

Korfu 2026 Tag 8: Zwischen UNESCO-Weltkulturerbe, Schlaglöchern und Vorfreude auf die Fähre

Nach den stürmischen, aber unglaublich gemütlichen Tagen an unserem Holzhäuschen am Meer hieß es Abschied nehmen. Unser Roadtrip Richtung Korfu ging an Tag 8 weiter, und er hielt wieder einmal die volle Bandbreite an Eindrücken für uns bereit.

Nachdem wir das herrliche Torre Foro Glam hinter uns gelassen hatten, wurden wir mit richtig tollem Wetter belohnt. Unser heutiges Ziel: Bari, wo wir im Hotel Riva del Sole eingecheckt haben. Auf dieses Hotel hatten wir uns schon riesig gefreut, vor allem, weil hier ein leckeres Frühstück bereits inklusive beziehungsweise dazu gebucht ist.

Ein absolutes Highlight auf unserer Strecke war der Stopp am Castel del Monte, das wir uns unbedingt ansehen mussten. Das berühmte, auf einem Hügel thronende Schloss wurde im 13. Jahrhundert von Kaiser Friedrich II. erbaut. Spannender Fakt am Rande: Der Erbauer Friedrich II. war gebürtiger Schwabe aus der Staufer-Dynastie. Das Bauwerk ist weltbekannt für seine exakte achteckige Architektur, sowohl der Grundriss als auch die Türme sind achteckig, und gilt als architektonisches Meisterwerk des Mittelalters sowie als UNESCO-Weltkulturerbe. Die mystische Festung hat uns extrem beeindruckt.

So faszinierend das Bauwerk selbst war, so schockierend waren leider die Begleiterscheinungen auf dem Weg dorthin: Die Straßen sind übersät mit vielen tiefen Schlaglöchern, und an den Rändern liegt achtlos weggeworfener Müll mitsamt Sperrmüll in der Landschaft. Zudem sind uns hier zum ersten Mal die vielen Straßenhunde und Straßenkatzen begegnet. Wenn man das Elend auf der Straße sieht, merkt man erst wieder, wie gut es unserer Hundeseniorin Nala bei uns geht.

Bevor es endgültig Richtung Fährhafen ging, stand noch ein entscheidender Punkt auf der Agenda: das Laden. Eigentlich laden wir am liebsten an Ionity-Stationen, weil das dort für Pievchen immer so wunderbar reibungslos und günstig funktioniert. Dieses Mal mussten wir jedoch ein paar Prozent an einer anderen Station zwischenladen, und das war ein echtes Nervenspiel: Drei verschiedene Ladekarten und unzählige Versuche hat es gebraucht, bis der Ladevorgang endlich gestartet ist.

Außerdem war hierbei höchste Konzentration gefragt, denn für die bevorstehende Überfahrt mit der Fähre nach Igoumenitsa dürfen wir laut offizieller Vorschrift maximal mit 40 Prozent Akkustand an Bord rollen.

Auf den letzten Kilometern der Fahrt haben wir gemerkt, dass wir im Süden ankommen. Es gab plötzlich Kakteen, Sukkulenten und Erdbeerbäume auf dem Weg.

Jetzt genießen wir den Abend im Hotel Riva del Sole, freuen uns auf das morgige Frühstück und auf das nächste große Kapitel unserer Reise: Morgen geht es auf die Fähre und rüber nach Griechenland.

Wir haben aus Spass angefangen ein paar Youtube Videos zu machen. Die findet ihr hier. Der Ton ist nicht super, aber man kann die Wellen vor unserem Platz am Meer von Tag 7 sehen.