Herzens-Update: Ein riesiges Dankeschön an Campal!
Zum Abschluss unserer England-Zeit möchten wir noch ein ganz großes Dankeschön loswerden: Ein riesiger, herzlicher Dank geht an Martin & Lisa von Campal! Die beiden haben unserer Nala eine fantastische neue Rampe gebaut, damit unsere alte Dame ganz entspannt, gelenkschonend und sicher ins Auto ein- und aussteigen kann. Mit 14 Jahren springt es sich eben nicht mehr so leicht umso dankbarer sind wir für diese maßgeschneiderte Unterstützung, die Nalas Reisealltag so viel leichter macht. Danke für euren großartigen Einsatz und eure Herzlichkeit!






Nach unserem gestrigen Tag im geschichtsträchtigen Cambridge bricht nun Tag 29 an und damit unweigerlich unser allerletzter Tag in England. Zum Start gab es ein letztes mal ein Englisch Breakfast im Evenhill. Beim Frühstück haben wir uns über vier Wochen voller unvergesslicher Momente, weiter Landschaften und spannender Eindrücke unterhalten. Bevor es für uns und unseren treuen KIA PV5 „Pievchen“ wieder zurück in Richtung Kanalfähre bzw. Eurotunnel und aufs europäische Festland geht, stand als Abschluss Canterbury auf dem Reiseplan.
Canterbury hat uns auf Anhieb mit seinem ganz eigenen Flair in den Bann gezogen. Wir haben uns ausgiebig die historische Altstadt angeschaut und waren absolut begeistert von den vielen kleinen, liebevoll geführten Geschäften, die die kleinen Gassen säumen. Unser ganz besonderes Highlight des Bummels war zweifellos The Chinashop. Neben einem ausgesprochen netten, herzlichen Service haben wir dort wunderbare kleine Geschenke und Mitbringsel ergattert. Ein entzückendes Snoopy-Espressoset und herrlich schräge „Shaun das Schaf“-Toilettenpapierhalter wanderten in unsere Einkaufstasche. Genau solche originellen Andenken machen einen Roadtrip perfekt!
Auch kulinarisch hatte der Tag echte Volltreffer parat. Allen, die hier unterwegs sind, können wir Tiny Tim’s Tearoom für traditionelle, frisch gebackene Scones wärmstens empfehlen. Und falls der Appetit eher nach etwas Herzhaftem steht, dann ist direkt daneben der Plan Burrito, der uns ebenfalls auf ganzer Linie überzeugt hat.
Eigentlich war unser großes Hauptziel des Tages die weltberühmte Canterbury Cathedral. Vor Ort folgte dann allerdings die Ernüchterung: Ein reguläres Einzelticket für einen schnellen Besuch gibt es dort schlichtweg nicht. Angeboten werden ausschließlich Jahreskarten für 20 Pfund pro Person. Jeweils 20 Pfund (also 40 Pfund für uns beide) zu bezahlen, nur um einmal im Eiltempo durch das Kirchenschiff zu rennen, war uns dann doch deutlich zu teuer und für einen kurzen Zwischenstopp einfach unverhältnismäßig.
Generell hat uns dieser Tag wieder eine wichtige Reiseerkenntnis beschert. Für einen Ort wie Canterbury sollte man definitiv zwei Tage einplanen. Bei nur einem kurzen Tagesstopp steht man nämlich vor handfesten logistischen Hürden. Alle Wertgegenstände und das Gepäck befinden sich im Auto. Hätten wir eine Unterkunft vor Ort gehabt, wären die Wertsachen sicher im Hotel geblieben und wir hätten gemeinsam eine entspannte Gondelfahrt (Punting) auf dem Fluss genießen können. Auch für unsere 14-jährige Labradordame Nala wäre das ideal gewesen. Dank des praktischen Tiermodus im Kia PV5 hätte sie im angenehm temperierten Fahrzeug ganz entspannt eine Pause ohne uns einlegen können. Da wir jedoch auf der Durchreise waren, zogen wir abwechselnd alleine zu Fuß los. Genau dabei zerrinnt einem die Zeit dann zwischen den Fingern und für ein so gewaltiges Kultur-Highlight wie die Kathedrale fehlt am Ende schlichtweg die Ruhe.
Trotz des Kathedralen-Verzichts war es ein wunderschöner, runder Ausklang unserer Reise durch das Vereinigte Königreich. Mit köstlichen Scones im Bauch, neuen Souvenirs im Gepäck und vielen großartigen Erinnerungen im Herzen verabschieden wir uns: Bye-bye, England!
Erfahrungen von Tag 29:
- The Chinashop: Absoluter Lieblingsladen in Canterbury. Extrem netter Service und tolle Geschenke (Snoopy-Espressoset & Shaun-das-Schaf-Halter).
- Kulinarik: Fantastische Scones in Tiny Tim’s Tearoom und leckeres Tex-Mex direkt nebenan bei Plan Burrito.
- Canterbury Cathedral: Für Kurzbesucher unpraktisch, da es nur Jahreskarten für 20 £ gibt – für ein schnelles Durchhuschen zu teuer.
- Reiselogistik & Zeitmanagement: Für Canterbury besser 2 Tage einplanen, damit Wertgegenstände im Hotel bleiben können, Zeit für eine Gondelfahrt bleibt und Nala im Tiermodus des PV5 entspannen kann, statt getrennt durch die Stadt zu eilen.
- Das Evenhill ist ein guter letzter Stop vor der Reise durch den Eurotunnel.












